Switched at Birth

Switched at Birth

USA | 2011 - 2017

ca. 45 Minuten pro Folge

Die US-Serie „Switched at Birth“ handelt von zwei Familien, die feststellen, dass vor anderthalb Dekaden die Kinder nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht wurden. Die sehr unterschiedlichen Familien der beiden damals vertauschten Teenager ziehen zusammen. Damit haben die Mädchen die Vertrautheit der derzeitigen Eltern und erhalten die Chance, ihre biologische Familie kennen zu lernen. Ohne Konflikte geht das natürlich nicht über die Bühne.

Die Kennish-Familie ist wohlhabend, nachdem deren Patriarch eine Karriere als Profisportler hinter sich hat und seine damaligen Einnahmen klug in eine Existenzgründung investierte. So lebt die Familie auf einem großzügigen Grundstück, zu dem auch ein Gästehaus gehört.

Doch das Zusammenwachsen der beiden Familien ist nicht einfach. Das beginnt schon damit, dass die eher künstlerisch begabte und freigeistige Bay Kennish (Vanessa Marano) auch ein bisschen verzogen ist und ihren eher sportlichen und strebsamen Counterpart Daphne Vasquez (Katie LeClerc) nicht gerne in ihr Leben lässt.

Natürlich streiten sich auch die Eltern um Erziehungsdinge: Auf der einen Seite eben die vermögenden Kennishs, die ihren Kindern eine große Zukunft ermöglichen wollen: Erziehung, persönliche Leistung und Ehrgeiz sind die Dinge, die sie schätzen. Auf der anderen Seite steht die alleinerziehende Mutter Regina Vasquez, die mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatte, als Friseurin ihren Lebensunterhalt verdient und ihrer Tochter ein bodenständiges und am Wohl der Gemeinschaft orientiertes Leben vorlebt.

Ein weiterer Ursprung von Problemen ist, dass Daphne in ihrer Jugend nach einer Erkrankung hörgeschädigt ist, und die Kennishes kaum einen Hehl daraus machen, das sie glauben, dass ihr dieser Schicksalsschlag erspart geblieben wäre, wenn sie bei ihren biologischen Eltern und in Wohlstand aufgewachsen wäre.

Lizzy Weiss hat die US-Serie erfunden und produziert sie auch.